Die Personen

  • Firmengründer
  • Konstrukteur
  • Konstrukteur
  • Prokurist
  • Prokurist / Betriebsleiter
  • Werksmeister / Werksfahrer
  • Lehrling
  • Werksfahrer

Wilhelm (Willy) Ostner

(Firmengründer)

  • geb. 12.12. 1889 Heddesdorf/ Rhein
  • nach Schulabschluss Schlosserlehre und kurze Tätigkeit im Beruf
  • 1912 Wechsel in die Automobilbranche bei Minerva in Belgien
  • 1919 Reisemonteur bei Lyma Vergaserfirma
  • 1919 zog er nach Dresden (Kleine Plauensche Gasse)
  • Besuch der Technischen Hochschule
  • 1920 Anstellung bei Steiger(Kraftfahrzeughersteller) in Burgenried bei Ulm
  • 1921 Gang in die Selbstständigkeit/ Ostner&Co Generalvertreter für Paque Einbaumotoren
  • 1927 Bau eigener Motorräder auf der Bürgerstraße
  • 1927-1933 Rennleiter Grillenburger Dreieck/1.Sachsenring
  • 1938 Verlegung der Firma nach Brand Erbisdorf
  • 1947 Ausbau eines weiteren Werkes und Wohnsitz in Sulzbach Rosenberg (Bayern)
  • 1952 Enteignung in der Sowjetischen Besatzungszone
  • 1955 Übernahme des hoch verschuldeten Betriebes durch Faun
  • 16.02.1959 stirbt Ostner in Sulzbach-Rosenberg

Wilhelm Ostner


Karl Ostner

(Bruder des Firmengründers)

  • 1921 Teilnehmer bei der Reichsfahrt mit Paque
  • 1924 Meister, Konstrukteur und Werksfahrer bei Renner Original in Dresden
  • 1927 stieg er bei seinem Bruder im „O.D. Werk“ als Konstrukteur ein

Karl Ostner


Sighart Herbert Pobel, Dipl.-Ing.

(Konstrukteur)

  • (keine Daten)

Sighart Herbert Pobel


Friedrich Walter Tranitz

(Prokurist)

  • Prokurist in O.D. Werk
  • verantworlich für Presse und Werbung beim DMC 1914 (Dresdner Motorrad Club 1914)
  • 22.01.1942 Handelsregister Brand Erbisdorf „O.D. Werk Willy Ostner Brand Erbisdorf. Die Prokura des Freidrich Walter Tranitz ist erloschen.“

Erhard Güttler

(Prokurist/Werksleiter)

  • geb. 24.03.1907 in Dresden
  • 1913-1921 gehoben Volksschule
  • bis 1923 öffentliche Handelslehranstalt der Dresdner Kaufmannschaft
  • 1922-25 Grundausbildung als kaufm. Lehrling Dresdner Bohrmaschinenfabrik
  • anschl. Tätigkeit bei Hille Werke KG und Hoch- und Tiefbau Bruno Kost Dresden
  • 1. März 1928 Kontorist im O.D. Werk Dresden
  • Durchlauf sämtlicher Abteilungen der Verwaltung
  • ab 1941 Prokurist
  • ab 1950 Betriebsleiter des Unternehmens
  • 1.10.1952 – 31.12.1952 Treuhänder des Betriebes vom Rat des Kreises eingesetzt
  • 31.12.1952 Beendigung des Arbeitsverhältnisse durch Übergang des Betriebes in das Volkseigentum
  • 1.1.1953 – 31.3.1953 Buchhalter und Einkäufer im VEB(G)Metall-Industrie (ehemals O.D.Werk)
  • 1953-1972 kaufmännischer Bereich Hoch und Tiefbau Graf in Ebersbach
  • 2.08.1980 gestorben in Bischofswerda
Erhard Güttler
links: Erhard Güttler, am 25.10 1938 im Kontor des Werk Brand Erbisdorf

Arno Zaspel

(Werksmeister und Werksfahrer)

  • 1927 Rennfahrer auf Victoria
  • 1929 fährt Zaspel auf O.D.
  • 1930 und 1931 Werksfahrer für O.D.
  • 1930 Deutscher Meistertitel für Gespanne
  • am 11.5.1931 verunglückte er mit seinem O.D. Gespann „auf dem Weg zur Arbeit“ in Naundorf bei Freiberg tödlich

Arno Zaspel zerstörtes Motorrad Arno Zaspel


Wolf Gottfried Hans Georg von Tümpling

(Lehrling und Rennfahrer)

  • 25.09.1912 geboren auf Stölpchen in Sachsen
  • Realschule
  • Lehre bei Motorwagenfabrik Emil Nacke in Kötnitz
  • durch Konkurs Nackes beendet er die Lehre nicht
  • 1929 als Lehrling bei O.D.
  • bis 1933 durchläuft er alle Abteilungen
  • 1933 Teilnahme am 1. ADAC Kleinstkraftfahrzeug-Wettbewerb mit einem 200ccm O.D. Dreirad
  • 25.06.1933 Start zum 4. Lauf der Deutschen Kraftradmeisterschaften in Grillenburg (1.Sachsenring) mit einer 350er O.D.
  • 1934 Start zum Marienberger Dreiecksrennen mit O.D. 350 (8. Platz)
  • später Anstellung bei Mercedes Benz und Volkswagen
  • nach dem Krieg selbstständiger Fuhrunternehmer und Fahrzeugaufbereiter in/bei Rostock
  • 1960 Übersiedlung der Familie nach Augsburg
  • arbeitete in der Folgezeit als Expedient bei MAN
  • 1975 Ruhestand
  • 28.03.2004 in Sontra/ Hessen gestorben

Hermann Scherzer

(Werksfahrer)

  • geb. 1905
  • 1934-36 Werksfahrer bei O.D.
  • 1949 entwickelte er mit Ing. Kurt Kämpf eine Ifa RT 125 Rennmaschine
  • 1949-53 Werksfahrer bei Ifa/MZ
Hermann Scherzer
1953 ADAC-Dreitagefahrt Scherzer mit Uhlig auf IFA BK350